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Berufe in der Medienbranche: Anforderungen und Qualifikationen 

Die Einsatzgebiete in der Medienbranche sind vielfältig, daher gibt es auch ganz unterschiedliche Anforderungen an Fachkräfte der verschiedenen Bereiche. Insbesondere soziale, personale und IT-Kenntnisse gewinnen zunehmend an Bedeutung in der Arbeitswelt der Medienindustrie. Außerdem sind die hier aufgelisteten Eigenschaften und Kompetenzen von besonderem Interesse bei Personalern in der Medienbranche.

Die digitale Transformation führt zu einem enormen Skill-Shift und höheren Anforderungen in der Medienbranche.

Um die notwendigen Qualifikationen für einen der begehrten Jobs in der Medienbranche zu differenzieren, werden im nächsten Abschnitt die wichtigsten Anforderungen aufgeführt, wobei zwischen Soft und Hard Skills unterschieden werden muss. 

Dabei umfassen Soft Skills zwischenmenschliche Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmale. Die entsprechenden Kompetenzen ermöglichen den reibungslosen Kontakt mit Kunden und Kollegen sowie das effiziente Bearbeiten der geforderten Arbeitsaufgaben.

Die Hard Skills beschreiben die wichtigsten Qualifikationen und Kenntnisse, die Mitarbeiter in der Medienbranche meist in der Berufsausbildung oder im Studium lernen. Diese sind unabdingbar für die Ausübung des Berufes.

Die gefragtesten Skills 2022

Top Soft Skills

  1. Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit
  2. Veränderungsbereitschaft und Flexibilität
  3. Selbstständigkeit
  4. Planungs- und Organisationsfähigkeit

Top Hard Skills

  1. Berufsspezifisches Fachwissen
  2. IT-Anwenderkenntnisse
  3. Analytisches Denkvermögen
  4. Digitale und technische Kompetenz

Einsatzgebiete und Verdienstmöglichkeiten in der Medienbranche

Die Einsatzgebiete von Berufen aus der Medienbranche nehmen stetig zu, denn durch die Digitalisierung und Verbreitung digitaler Lösungen in anderen Branchen gibt es unzählige Möglichkeiten für gelernte Fachkräfte. Die Verdienstmöglichkeiten in den einzelnen Bereichen variieren je nach Ausbildung, Berufserfahrung und Region der Beschäftigung und könne hier dementsprechend nur im Durchschnittswert aufgeführt werden. 

Irgendwas mit Medien“ – Eine riesige Branche mit unzähligen beruflichen Möglichkeiten.

Grundsätzlich lässt sich die Medienbranche in fünf Einsatzgebiete unterteilen, an denen sich die verschiedenen Berufe orientieren:

  1. Mediendesign
  2. Medienmanagement
  3. Medieninformatik
  4. Medienwissenschaft
  5. Medientechnik

Einsatzgebiet 1: Mediendesign 

Im Bereich Mediendesign haben Studierte mit einem Abschluss in Kommunikationsdesign, Grafikdesign oder Mediengestaltung gute Chancen auf einen der begehrten kreativen Jobs. Eine Berufsausbildung zum Mediengestalter in Digital und Print stellt eine weitere Möglichkeit dar, hier relativ schnell Fuß zu fassen. Grundsätzlich besteht auch die Option der Selbstständigkeit. 

Mögliche Jobs im Bereich Mediendesign:

  • Art Director
  • Mediengestalter
  • Projektleiter

Mögliche Beschäftigungsbetriebe im Bereich Mediendesign:

  • Designbüros
  • PR-Agenturen
  • Marketingabteilungen

Verdienstmöglichkeiten im Bereich Mediendesign: 

  • ca. 2.600 Euro brutto im Monat

Einsatzgebiet 2: Medienmanagement

Managementberufe haben durch die wachsende Digitalisierung strak zugenommen, da immer mehr Unternehmen gelernte Fachkräfte zur Organisation von Medien, Ökonomie und Kommunikation benötigen. Durch ein PR-Studium oder ein Studium des Medienmanagements sind gute Voraussetzungen für den späteren Beruf geschaffen. Grundsätzlich lässt sich jedoch auch mit beruflicher Vorbildung aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit oder Management erfolgreich ein Job in diesem Bereich finden. 

Mögliche Jobs im Bereich Medienmanagement:

  • Social Media Manager
  • Online Marketing Manager
  • Produktmanager

Mögliche Beschäftigungsbetriebe im Bereich Medienmanagement:

  • Werbe- und Marketingagenturen
  • PR-Agenturen
  • Unternehmensberatungen

Verdienstmöglichkeiten im Bereich Medienmanagement: 

  • ca. 4.300 Euro brutto im Monat

Einsatzgebiet 3: Medieninformatik

Die Informatik macht einen unverzichtbaren Teil der Medien aus, denn ohne Programmierungen und Rechennetze gäbe es keine digitalen Medien. Die herausfordernden Arbeitsaufgaben eines Medieninformatikers bedürfen der soliden Ausbildung in Form eines Informatikstudiums oder einer Lehre mit informationstechnologischem Hintergrund im Bereich Print, Audio, Fernsehen oder Internet. 

Mögliche Jobs im Bereich Medieninformatik:

  • App-Entwickler
  • Mobile Developer
  • IT-Abteilungen

Mögliche Beschäftigungsbetriebe im Bereich Medieninformatik:

  • Software-Entwickler
  • Multimedia-Agenturen und -Firmen
  • Rundfunkanstalten

Verdienstmöglichkeiten im Bereich Medieninformatik: 

  • ca. 3.400 Euro brutto im Monat

Einsatzgebiet 4: Medienwissenschaft

Die Medienwissenschaft macht einen entscheidenden Teil der Medienlandschaft aus, denn sie gibt Aufschluss über den Nutzen, die Auswirkungen und Möglichkeiten aller Medien, seiner Kanäle und Akteure. Das Studium der Medienwissenschaft bereitet auf vielfältige Einsatzgebiete vor, sodass je nach praktischer Erfahrung in vielen Berufen der Medienbranche gearbeitet werden kann. 

Mögliche Jobs im Bereich Medienwissenschaft:

  • Onlineredakteur
  • Kommunikation und Marketing
  • Online Marketing Manager

Mögliche Beschäftigungsbetriebe im Bereich Medienwissenschaft:

  • Bildungseinrichtungen
  • Medien- und Meinungsforschungsinstitute
  • PR- und Kommunikationsagenturen

Verdienstmöglichkeiten im Bereich Medienwissenschaft: 

  • ca. 3.700 Euro brutto im Monat

Einsatzgebiet 5: Medientechnik

Im Bereich Medientechnik können Studierte aus gestalterischen, naturwissenschaftlichen und informationstechnologischen Bereichen Fuß fassen. Grundsätzlich sollte natürlich eine gewisse Vorbildung zum Medium im Fokus des Jobs existieren, sodass die notwendigen Qualifikationen für eine Stelle gegeben sind. Nicht nur mit einer Berufsausbildung, sondern auch mit Workshops in bestimmten Bereichen lässt sich der Schwerpunkt eines Berufs in der Medientechnik verändern.

Mögliche Jobs im Bereich Medientechnik:

  • Tontechniker
  • Webentwickler
  • Produktions- und Aufnahmeleiter

Mögliche Beschäftigungsbetriebe im Bereich Medientechnik:

  • Rundfunkanstalten
  • Ton- und Fernsehstudios
  • Multimedia-Agenturen

Verdienstmöglichkeiten im Bereich Medientechnik: 

  • ca. 3.000 Euro brutto im Monat

Einsatzgebiete in der Medienbranche: Anforderungen und Qualifikationen 

Wie bereits aufgezeigt, sind die Einsatzgebiete in der Medienbranche sehr vielfältig. Daher gibt es auch ganz unterschiedliche Anforderungen an Fachkräfte der verschiedenen Bereiche und eine genaue Unterscheidung der gefragtesten Skills in den fünf Einsatzgebieten wird notwendig. 

Anforderungen und Skills im Mediendesign

Im Bereich Mediendesign müssen Bewerber, Quereinsteiger oder geschulte Senior-Fachkräfte bestimmte Anforderungen mitbringen. Zu den wichtigsten Skills und Qualifikationen für einen Designberuf zählen: 

  • Abgeschlossene Ausbildung/Studium im Bereich Mediendesign
  • Fundierte Kenntnisse in den Adobe-Programmen z. B. InDesign, Photoshop
  • Kreativität und ausgeprägtes Organisationstalent
  • Selbstständige Arbeitsweise sowie Teamfähigkeit

Anforderungen und Skills im Medienmanagement

Medienmanager arbeiten häufig als Projektleiter oder Sales Manager. Wichtig sind hier in erster Linie fundierte Kenntnisse im Bereich Management sowie die folgenden ausschlaggebenden Anforderungen und Skills: 

  • Abgeschlossenes Studium im Bereich Management oder vergleichbare Ausbildung
  • Kenntnisse im Online Marketing bzw. Mediaplanning
  • Aufgeschlossenheit, Freundlichkeit und Teamfähigkeit
  • Analytische Fähigkeiten und Organisationstalent
  • Begeisterungsfähigkeit, Flexibilität und Eigenmotivation

Anforderungen und Skills in der Medieninformatik

Im Einsatzgebiet der Medieninformatik sind die Anforderungen oft relativ gleich, denn entscheidend sind ausgeprägte IT-Kompetenzen und die Erfüllung der Anforderungen des jeweiligen Berufes. Webentwickler und Mitarbeiter im IT-Support müssen zumindest die folgenden Skills mitbringen: 

  • Abgeschlossene technische Ausbildung oder Studium z. B. als Fachinformatiker
  • Ausgeprägte Servicegedanken, Teamfähigkeit und starke Kommunikationsfähigkeiten
  • Kenntnisse in Webtechnologien und Programmiersprachen
  • Kenntnisse in Datenbanken und Datenbanksprachen

Anforderungen und Skills in der Medienwissenschaft

Medienwissenschaftler arbeiten oft in kommunikativen Berufen der Medienbranche oder an Universitäten und Forschungseinrichtungen und müssen dementsprechend gute schriftliche und sprachliche Kompetenzen mitbringen. Grundsätzlich sollten Medienschaffende mit wissenschaftlichem Hintergrund auf der Jobsuche die folgenden Anforderungen erfüllen: 

  • Abgeschlossenes Studium in Bereich Medienwissenschaft
  • Kenntnisse in den Feldern Journalismus, Redaktion, Öffentlichkeitsarbeit
  • Hohe Sprach- und Kommunikationskompetenz
  • EDV-Kenntnisse der wichtigsten MS-Office-Produkte
  • Selbstständigkeit, Organisationsfähigkeit und Teamfähigkeit

Anforderungen und Skills in der Medientechnik

Das Berufsfeld der Medientechnik bietet Fachkräften viele Einsatzmöglichkeiten wie etwa im Bereich Tontechnik oder in den Multimedia-Abteilungen großer Agenturen. Grundsätzlich sollten Interessierte die folgenden Anforderungen erfüllen: 

  • Abgeschlossenes Studium der Medientechnik oder vergleichbare Ausbildung
  • Kenntnisse im professionellen AV- und IT-Bereich
  • Teamfähigkeit und Organisationstalent
  • Hands-on-Mentalität und Improvisationstalent
  • Hohe digitale und technische Affinität

Arbeitsmarktsituation in der Medienbranche 

Die Arbeitsmarktsituation in Deutschlands Medienlandschaft hat sich durch die zunehmende Digitalisierung und Globalisierung in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Immer neue Möglichkeiten der Informationsbeschaffung, etwa durch Sozialen Medien, haben neben der Digitalisierung von Unternehmensprozessen in verschiedenen Branchen ganz neue Berufe hervorgebracht. Zu den modernen Berufen der Medienbranche gehören etwa:

  • Social Media Redakteure
  • Virtuelle Assistenten
  • Affiliate Marketing Manager

Der Wettbewerb um kreative und moderne Berufe in der Medienbranche ist groß, wenngleich ein selektiver Fachkräftemangel herrscht .

Kreative Köpfe und Medienschaffende aus verschiedenen Ausbildungsberufen oder Studiengängen haben aufgrund der hohen Nachfrage an Fachkräften grundsätzlich gute Chancen auf einen reibungslosen Berufseinstieg. Allerdings ist die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt groß, sodass eine solide Ausbildung und praktische Erfahrung für viele Jobs aus der Medienbranche unerlässlich ist, um sich gegen Wettbewerber durchzusetzen.

Insbesondere im Bereich Journalismus, Redaktion und Presse ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland in den letzten zwei Jahren um etwa 5 % gestiegen. 

Das ist jedoch insbesondre auf die hohe Anzahl an Studierenden zurückzuführen, die sich nach dem abgeschlossenen Studium im Bereich Medien mit anderen Akademikern um beliebte Stellen, etwa im Bereich Marketing und Vertrieb und Content Marketing, duellieren. Freie Stellen im Bereich Medieninformatik werden dagegen aufgrund des Fachkräftemangels qualifizierter IT-Spezialisten unzureichend besetzt.

Quereinstieg in die Medienbranche

Die Medienindustrie wächst ständig, was dazu führt, dass die Branche sowohl unter Berufseinsteigern als auch unter Fachfremden immer beliebter wird. Medienunternehmen bieten, insbesondere durch die vielen Möglichkeiten des Internets, gute Jobaussichten für Quereinsteiger. Ausschlaggebend für einen Einstieg in die Branche bleibt vor allem praktische Erfahrung. Somit haben Quereinsteiger mit einschlägiger Praxiserfahrung durch Praktika oder Nebentätigkeiten deutlich bessere Chancen als Studierte ohne Berufserfahrung. 

Die Medienbranche baut explizit auf praktische Erfahrung und eröffnet Quereinsteigern ohne Studium oder Ausbildung damit gute Chancen. 

Doch ist auch ein später Einstieg in die Medienbranche noch möglich? Ja, denn es sind vor allem die folgenden Dinge, auf die Medienunternehmen Wert legen, wenn es um die Beschaffung neuer qualifizierter Fachkräfte geht: 

  • Praktische Berufserfahrung
  • Kreativität und Durchsetzungsvermögen
  • Fachliche Kompetenz
  • Evtl. Praktika, Volontariate und Weiterbildungen

Wenngleich Berufserfahrung auf dem Gebiet den Quereinstieg in die Medienbranche erleichtert, bietet ein Studium mit Praxisbezug oder eine Berufsausbildung die besten Chancen, schnell eine passende Stelle zu finden. Eine Möglichkeit, die Karrierechancen als Quereinsteiger mit Berufserfahrung, aber ohne Abschluss, zu verbessern, ist ein nachgeholter Abschluss in Form einer Prüfung:

„Nach § 45 Abs. 2 Berufsbildungsgesetz können Personen auch ohne eine Berufsausbildung zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn sie mindestens das Eineinhalbfache der Zeit, die als Ausbildungszeit vorgeschrieben ist, in dem Beruf tätig gewesen sind, in dem sie die Prüfung ablegen wollen.“

Medienbranche: Herausforderungen und Perspektiven

Auf einem Arbeitsmarkt, der wettbewerbsintensiver ist als je zuvor, müssen Medienunternehmen in Zukunft einige Herausforderungen meistern. Der Bereich der Medien und Informationssuche wird weiter wachsen, sodass Fachkräfte und Unternehmen lernen müssen, sich mit dem technologischen Fortschritt weiterzuentwickeln, indem sie größere Datenmengen, Personalisierungsmethoden und unterstützende Tools in den Prozess einbeziehen.

Die Medienbranche hat sich mit dem Aufkommen neuester Technologien stark verändert, sodass das Publikum Medien und Nachrichten nun in einer Vielzahl an Formaten konsumiert.

Die folgenden Herausforderungen sind derzeit ausschlaggebend für die Medienbranche: 

Herausforderung 1: Wettbewerb in der Medienbranche

Medienunternehmen müssen schnell handeln, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Bei Nachrichtenmedien etwa möchten Zuschauer eine möglichst aktuelle Berichterstattung, was dazu führt, dass Kunden den Medienanbieter wechseln, wenn ein anderer schneller und effizienter berichtet. 

Auch im Bereich Unterhaltung wünschen sich die Konsumenten benutzerfreundliche Oberflächen mit einer Fülle von Inhalten, aus denen sie schnell und einfach auf Abruf wählen können. Das Medienunternehmen Netflix ist genau aufgrund dieser Benutzerfreundlichkeit und der großen Menge einzigartiger Inhalte führend in der Branche.

Herausforderung 2: Vertrauen und Loyalität

Angesichts des Zuwachses an Fake News müssen Medien in Zukunft auch darauf achten, bei den Zuschauern vermehrt Glaubwürdigkeit herzustellen. Falsche Berichterstattung oder eine falsche Darstellung von Fakten bedeutet unter Umständen das sofortige Ende der Karriere eines Journalisten und der Glaubwürdigkeit des Nachrichtenmediums. 

In einer Zeit, in der die Politik sehr gespalten ist, müssen Nachrichtensender und Zeitungen besonders vorsichtig sein und alles dafür tun, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu gewinnen und zu erhalten.

Herausforderung 3: Personalisierung und Algorithmen

Der Nachrichten-Feed in Sozialen Medien sieht für jeden Benutzer anders aus. Das liegt daran, dass die angezeigten Texte, Bilder und Videos auf der Grundlage der Interessen und der in der Vergangenheit konsumierten Inhalte personalisiert sind. Dazu setzten Medien künstliche Intelligenz ein, um ein personalisierteres Medienerlebnis für Nutzer zu schaffen.

Außerdem verfolgen sozialen Medien und Online-Netzwerke permanent, was genau konsumiert wird und schlagen dementsprechend neue Texte Bilder oder Videos vor, die der Nutzer aufgrund seines Verhaltens vermutlich konsumieren möchte. Dabei werden Algorithmen verwendet, die speziell zu diesem Zweck entwickelt wurden und genau vorhersagen, wie eine Person als Nächstes innerhalb des Mediums agieren wird.

Herausforderung 4: Menge der Informationen

Durch die wachsende Menge an Informationen und die endlosen Empfehlungen, die dem Konsumenten vorgeschlagen werden, kann sich der Nutzer eines Mediums schnell in der Masse verfügbarer Medieninhalte verlieren. Medienunternehmen müssen daher Wege finden, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Außerdem müssen sie es sich zum Ziel machen, auch die Nutzer zu erreichen, die bereits mit einer Fülle an abgestimmten Vorschlägen überhäuft werden.

Herausforderung 5: KI-Tools und Software zur Unterstützung 

Künstliche Intelligenz und Tools zur automatischen Spracherkennung (ASR) werden häufig eingesetzt, um die oben genannten Anforderungen zu erfüllen. Eine Möglichkeit, wie diese ASR-Tools genutzt werden, ist die Bereitstellung von Mitschnitten für Medienschaffende.

Diese können bei der Erstellung von Storyboards und täglichen Nachrichtensendungen helfen und auch als rechtlich zulässiger Beweis dienen, wenn Interviews mit Personen ins Spiel kommen. Das Letzte, was ein Medienunternehmen gebrauchen kann, ist ein kostspieliger Rechtsstreit, nachdem große Mengen Geld in die Erstellung von Inhalten investiert wurden.